Behrens Kommunikationstechnik
Achim Behrens
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Beim digitalen BOS-Funk konkurrieren drei Systeme.
Motorola und das zur Deutschen Telekom gehörende Unternehmen T-Systems betreuen die Variante TETRA.
Download: Überblick TETRA (PDF, 1,11 MB)
Das Konkurrenzprodukt von EADS firmiert unter der Bezeichnung TETRAPOL.
Download: Überblick TETRAPOL (PDF, 2,47 MB)
Dritter im Bunde ist Vodafone mit dem System GSM-BOS.
1996 beschloss die Ständige Konferenz der Innenminister und -senatoren der Länder (IMK) die Entwicklung eines Konzeptes zur Einführung eines gemeinsamen digitalen Funksystems für die BOS auf der Basis eines europäischen Standards.
Dieses neue System erhielt die Kurzbezeichnung TETRA, gebildet aus der vollen Bezeichnung TErrestrial Trunked RAdio. Es handelt sich dabei um einen durch das European Telecommunications Standards Institute (ETSI) geschaffenen europäischen Digitalfunkstandard. Technisch ist er eine Weiterentwicklung des GSM-Standards für Betriebsfunkzwecke.
Das TETRA-System soll in einem europaweit harmonisierten Frequenzband operieren. Möglich wurde dies durch die Freigabe des bisher für die NATO reservierten Frequenzbandes von 380-400 MHz.
Die Schengener Arbeitsgruppe "Telekommunikation" hat eine Reihe von Vorgaben erstellt, um das System auf die Anforderungen des BOS-Funks innerhalb der EU abzustimmen. Berücksichtigt wurden dabei die taktischen und betrieblichen Anforderungen, die Sicherheitsanforderungen sowie die Funktionen und Bedienoberflächen der Enderäte.
Im Vergleich zum analogen BOS-Funk sind mit der digitalen Bündelfunktechnik zahlreiche zusätzliche Leistungsmerkmale verfügbar. Zu ihnen gehören:
Wenn Sie mehr über den TETRA-Standard, die zugrundeliegende Technik und die beteiligten Unternehmen und staatlichen Stellen wissen wollen, können Sie sich bei der TETRA association informieren.